FC Porto: Vorwurf der Spielmanipulation

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    • FC Porto: Vorwurf der Spielmanipulation

      FC Porto angeklagt

      Der frühere Champions-League-Sieger FC Porto ist von der portugiesischen Fußball-Liga offiziell wegen angeblicher Spielmanipultionen angeklagt worden. Das gab der Klub am Montag auf seiner Internetseite bekannt.

      Nach Aussage des Vereins geht es um Spiele gegen Estrela da Amadora und Beira Mar in der Saison 2003/04, in der Porto unter Star-Trainer Jose Mourinho nach dem UEFA-Cup-Triumph 2003 auch die Champions League gewonnen hatte.

      Porto drohen Strafen von einer hohen Geldbuße über Punktabzug bis zum Zwangsabstieg. Bei den Manipulationen soll es sich um Bestechung von Schiedsrichtern handeln.

      Der Verein, der seine Rechtsanwälte eingeschaltet hat, hat fünf Tage Zeit, sich bei der Liga schriftlich zu den Vorwürfen zu äußern. Danach will der Dachverband eine Entscheidung fällen.

      Strafrechtlich könnte die Angelegenheit für Vereinspräsident Jorge Pinto da Costa noch weitreichendere Folgen haben. Auf versuchte Korruption steht eine Gefängnisstrafe von sechs Monaten, auf Korruption zwischen zwei und sechs Jahren. In der vorigen Woche hatte die Staatsanwaltschaft in Porto allerdings noch von rechtlichen Schritten gegen Pinto da Costa abgesehen.

      kicker.de


      Tzzz diese böse Liga! Zum Glück passiert sowas in Italien NIEMALS :D
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    • Boavista muss absteigen, auch Porto betroffen



      In Portugal sprechen derzeit alle nur vom Skandal „Goldene Pfeife“, mit involviert sind Portos Erstligamannschaften FC Porto und Boavista Porto. Zweitere sollen in der Saison 03/04 in drei Partien Druck auf das Schiedsrichtergespann ausgeübt haben. Boavista wird in die zweite Liga Portugals strafversetzt und muss 180'000 Euro Geldstrafe zahlen. Der FC Porto, der dieses Jahr im Champions-League-Achtelfinale gegen Schalke gescheitert ist, kommt um Weiten glimpflicher davon als der Stadtrivale.

      Im selben Zeitraum sollen von Porto Ergebnisabsprachen getroffen worden sein, was jedoch rückblickend keine entscheidende Tabellenänderung zur Folge hat. Dennoch bleibt ein fader Beigeschmack und das Ansehen des angehenden portugiesischen Meisters hat stark gelitten. Interessant ist, wer damaliger Trainer des FC Porto war. Kein geringerer als José Mourinho, der in dieser Spielzeit mit Porto die Champions League gewann. Man sollte keine Vermutungen über sein damaliges Engagement anstellen, aber dass Mourinho eineinhalb Jahre später für negative Schlagzeilen sorgte, als er öffentlich Bestechungsvorwürfe gegenüber FIFA-Schiedsrichter Anders Frisk äußerte, wirkt fast humoristisch.

      Vereinspräsident Jorge da Costa wurde für zwei Jahre gesperrt. Der Klub muss 150'000 Euro bezahlen. Der Absteiger Uniao Leiria bekommt drei Punkte abgezogen und muss eine Geldstrafe von 40'000 Euro bezahlen. Vereinsboss João Bartolomeu wurde für ein Jahr gesperrt. Doch nicht nur Klubmitglieder, auch Schiedsrichter sollen betroffen sein. Ein schmutziges Kapitel des portugiesischen Fußballs, in dem noch lange nicht alles aufgedeckt wurde.

      442.ch